D I E   A B T E I L U N G
1980
1980 hatte der BSV auch Volleyball in sein Sportprogramm aufgenommen. Günter Höhmann war es, der in den Turnstunden des Vereins um Interessenten für den Volleyballsport warb. Zunächst waren es einige Turnerinnen der Jugendturnstunde St. Johannis, die sich um ersten offiziellen Volleyballtraining zusammenfanden. Später schlossen sich dann Jürgen Stangl und Hartmut Meyer den Mädchen an und trainierten gemeinsam mit ihnen in der Graserschule.

1981
Die weibliche und männliche Volleyball-B-Jugend beteiligte sich an den Stadtmeisterschaften. Im Juli nahmen die Jugendlichen erstmals an einem Großturnier, dem „Bayernkrug“, in Amberg teil. Sie spielten dabei zeitweise hervorragenden Volleyball. Bis zum Herbst waren die Volleyballer bei der Turnabteilung angesiedelt. Mit der Aufnahme des regulären Punktspielbetriebs durch die Damen kann es zur Gründung einer selbständigen Volleyballabteilung innerhalb des Vereins.

1982
In ihrer ersten Saison schafften die Volleyball-Damen in der Bezirksklasse Ost mit 22:10 Punkten und 37:20 Sätzen auf Anhieb die Vizemeisterschaft, die zum Aufstieg in die Bezirksliga berechtigte. Die weibliche A-Jugend belegte bei den Oberfränkischen Meisterschaften den 2. Platz und die männliche A-Jugend wurde Dritter.

1983
Auf Anhieb gewann die Herren I in ihrer ersten Saison die Kreisliga-Meisterschaft. 24:0 Punkte und 36:8 Sätze standen für die Mannschaft um Spielertrainer Markus Rodler zu Buche. Erstmals spielten auch drei Damenmannschaften um Punkte. Die von Günter Höhmann trainierte Damen I wurde als Bezirkliga-Neuling mit ausgeglichenem Satzverhältnis Tabellensechster. Außerhalb der Pflichtspiele wurden Turniere in Berlin-Lichtenrade, Straubing und Hollfeld besucht.

1984
Die Damen I erspielte sich in der Saison 83/84 den dritten Platz in der Bezirksliga. Günter Höhmann übergab das Damen-Traineramt an Uwe Krumpholz. Die Herren I erreichte unter seinem neuen Spieler-Trainer Harald Schwarz als Neuling der Bezirksklasse Ost den vierten Platz und wurde Zweiter bei den Stadtmeisterschaften. Hartmut Meyer übernahm das Amt des Abteilungsleiters.

1985
Für die Volleyballer war 1985 ein „Bilderbuch“-Jahr. Die Damen I verlor in der Bezirksliga nur einen einzigen Satz und stieg mit 32:0 Punkten und 48:1 Sätzen in die Landesklasse auf. Ebenfalls ungeschlagen holten sich die Herren die Meisterschaft mit 44:0 Punkten und 66:12 Sätzen und schafften den Aufstieg in die Bezirksliga. Als Bezirksklassist gewannen die Herren nicht nur den Bezirkspokal, sondern auch noch den Landespokal. Bei den Stadtmeisterschaften erreichten die Damen I erstmals das Endspiel, die Herren wurden Dritte.

1986
Als Neuling in der Landesklasse Nord/Ost wurde die Damen I auf Anhieb Zweite hinter dem Lokalrivalen Post-SV. Da die Vizemeisterschaft ebenfalls zum Aufstieg berechtigte, war der Durchmarsch in die Landesliga perfekt. Die Herren I erreichte in als Bezirksliga-Neuling mit 28:16 Punkten und 50:34 Sätzen den vierten Platz. Mit ihrem neuen Trainer, Rainer Goeritz, holten die Damen erstmals die Stadtmeisterschaft, die Herren wurden Zweite.

1987
Im ersten Jahr ihrer Zugehörigkeit zur Landesliga Nord erzielte die Damen I mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 22:22 den fünften Platz. Da die Ortsrivalen BTS und Post-SV auf den beiden Abstiegsplätzen landeten, waren die BSV-Damen erstmals die führende Volleyball-Damenmannschaft in Bayreuth. Mit Trainer Harald Vogt belegte das Herren I in der Bezirksliga mit 30:14 Punkten und 51:36 Sätzen den dritten Platz.

1988
Mit der souverän herausgespielten Bezirksliga-Meisterschaft bei 36:8 Punkten und 60:22 Sätzen stieg die Herren I nicht nur in die Landesklasse auf, sondern löste zudem den BTS als führende Volleyballmannschaft in Bayreuth ab. Die Damen I erreichte mit dem vierten Platz ihre bisher beste Platzierung in der Landesliga Nord. Die zunächst von Klaus Zettwoch, dann von Udo Baumgardt trainierte Damen II wurde mit 32:8 Punkten und 49:17 Sätzen Kreisliga-Meister.

1989
Die Damen I wurde mit Spielertrainerin Katja Werner Fünfte der Landesliga Nord. Die Herren I erreichte mit ihrem neuen Spielertrainer Reiner Goeritz als Neuling in der Landesklasse Nord/Ost ebenfalls einen beachtlichen fünften Platz. Mit der Vizemeisterschaft in der Bezirksklasse schaffte die Damen II den Durchmarsch in die Bezirksliga, während die von Stefan Schreibelmayer trainiert Herren II Sechste in der Kreisliga wurde. Das Double gelang der Volleyball-Abteilung bei den Stadtmeisterschaften. Sowohl die Herren als auch die Damen belegten jeweils den ersten Platz. Zu besonderen Ereignissen wurde für die BSV-Volleyballer die Teilnahme an den internationalen Turnieren in Wien, Budel (Holland) und Grenoble:

1990
Ungefährdet mit 42:2 Punkten und 63:19 Sätzen erspielte sich die Herren I (Brum de Sa, Kleber; Renz, Andreas; Kessler, Oliver; Krüger, Andreas; Meyer, Hartmut; Zimmer, Thomas; Schreibelmayer, Stefan; Stangl, Jürgen; Goeritz, Reiner) mit ihrem brasilianischen Spielertrainer Kleber Brum de Sa die Meisterschaft in der Landesklasse Nord. Diese Qualifikation berechtigte gemäß der Ligenneuordnung zum Aufstieg in die Bayernliga Nord. Da die Damen I weiterhin der Landesliga angehörte, waren die Herren erstmals das „Aushängeschild“ der Volleyball-Abteilung. Ebenfalls zu Meisterschaftsehren mit 36:4 Punkten und 57:16 Sätzen kam die Herren II und stieg von der Kreisliga in die Bezirksliga auf. Mit der Ausrichtung des ersten Volleyball-Beach-Cups im Kreuzsteinbad reagierten die BSV-Volleyballer auf eine neue Trendsportart.

1991
Unter ihrem neuen Trainer, Armin Messner, erzielte die Damen I völlig überraschend und dazu noch in überlegener Manier mit 42:2 Punkten und 64:17 Sätzen die Landesliga-Meisterschaft. Damit folgten sie den Herren in die Bayernliga Nord. Die Herren I erreichte dort durch ihre unbekümmerte Spielweise (u.a. neun Siege in zehn Tie-Breaks) auf Anhieb mit 32:12 Punkten und 54:41 Sätzen einen nicht für möglich gehaltenen dritten Tabellenplatz. Der punktgleiche Zweitplatzierte stieg sogar in die Regionalliga auf. Der Trainer der Damen II, Stefan Friedl, fungierte zusätzlich noch als Spielertrainer der neu gegründeten Herren III. Dies wurde nötig, nachdem die von Klaus Zettwoch trainierte Herren II, die den zweiten Platz in der Bezirksklasse belegte, aus allen Nähten zu platzen drohte. Überlegen sicherten sich die Damen und Herren der Volleyballer auch 1991 das Double bei den Stadtmeisterschaften.

1992
Die Bayernligateams erreichten jeweils den sechsten Platz. Feiernlassen konnte sich die vom Trainerduo Baumgardt/Trumpf trainierte Herren II als Aufsteiger in die Bezirksliga. Bei den Bayreuther Stadtmeisterschaften gab es ein Novum. Im Finale standen sich die Herren I und Herren II des BSV gegenüber. Nur knapp zog die „Zweite“ in einem hochklassigen Spiel den Kürzeren.

1993
Erstmals nahmen im Spieljahr 92/93 je vier Herren-, Damen- und Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil. Der neunte Platz in der Bayernliga reichte der Damen I nicht zum Ligaerhalt, und die Herren I schloss die Bayernliga-Saison mit 20:24 Punkten als Sechste ab. Im Pokal sorgten die Herren für Furore. Nach mehreren Siegen u.a. gegen Zweitligisten, wurden sie erst im bayerischen Pokal-Halbfinale vom Regionalligisten ASV Cham gestoppt. Im Gleichschritt marschierten die Herren III in die Bezirksklasse. Die Mannen um Stefan Friedl wurden mit 42:2 Punkten und 65:9 Sätzen Kreisligameister. Bei den Damen gab das vom Trainergespann Udo Baumgardt/Stefan Trumpf betreute „Studentinnen-Team“ nur ein Spiel ab und verlor nur sieben Sätze. Nach neunjähriger „Arbeit“ als Abteilungsleiter, reichte Hartmut Meyer das Amt an seinen Mannschaftskollegen Stefan Schreibelmayer weiter.

1994
Einziger Aufsteiger in der Spielzeit 93/94 war die Herren II. Trainer Horst Zwing hatte dafür gesorgt, dass alle Spieler an einem gemeinsamen Strang zogen. Der Lohn dafür war die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga mit 34:10 Punkten und der damit verbundene Landesliga-Aufstieg. Alle anderen Mannschaften spielten mehr oder weniger erfolgreich in ihren Spielklassen. Beim 3. Beachvolleyball-Turnier im Kreuzsteinbad konnte der BSV-Vorsitzende Willi Uebelhack den Siegerpokal an Andreas Krüger und Jan Harder überreichen. Den Titel bei den Volleyball-Hallenstadtmeisterschaften sicherten sich die favorisierten Damen des BSV. Durch einen Prstige-Endspielsieg über die eigene „Zweite Garnitur“ wurde der BSV-Bayernligist ebenfalls Stadtmeister.

1995
Rainer Hübner, mittlerweile mit der A-Trainer-Lizenz ausgestattet, führte die Volleyball-Landesliga-Damen mit 34:10 Punkten und 56:26 Sätzen auf den dritten Tabellenplatz, der zum Wieder aufstieg in die Bayernliga berechtigte. Ihre beste Saison in der Bayernliga mit 28:8 Punkten und 44:24 Sätzen spielte die Herren I. Obwohl der Meister Kareth-Lappersdorf gerademal zwei Punkte mehr erzielte, reichte es für die BSVler „nur“ zu Tabellenplatz 4.

1996
Als einziger oberfränkischer Vertreter in der Bayernliga wurde die Herren I in der Saison 95/96 Fünfte mit 22:14 Punkten und 41:29 Sätzen. Mit dem achten Platz in der gleichen Spielklasse war die Damen I nun die Nummer 1 in Oberfranken. Nach vierjähriger Tätigkeit als Trainer der Damen I gab Rainer Hübner das Amt an Gunther Pöhlmann ab. Die Herren II um Spielertrainer Hans Haseneder holte mit 40:4 Punkten und 62:26 Sätzen die Meisterschaft in der Bezirksliga und stieg wieder in die Landesliga auf. In ihrer siebten Bezirkliga Saison wurde die Damen II mit 38:6 Punkten und 59:20 Sätzen Vizemeister. Neben seinem bereits traditionellen „Beach Cup“ richtete der BSV die 1. Bayreuther Mixed-Beach-Volleyball-Stadtmeisterschaften aus. Und stellte mit dem BSV-Trio Sabine Hemman, Ramon Rodler und Achim Steinbach gleichzeitig auch den Sieger.

1997
Unter der Leitung von Harald Vogt erreichten die Spieler der Herren I um Kapitän Thomas Zimmer in der Spielzeit 96/97 im „verflixten 7. Jahr“ der Zugehörigkeit zur Bayernliga mit 22:14 Punkten und 40:35 Sätzen den dritten Platz. Die Damen I gab bei gleichem Punkteverhältnis fünf Sätze weniger ab und wurde damit Bayernliga-Vizemeister. Nachdem sich die Herren II in der Landesliga zur Nr. 4 in Oberfranken emporgearbeitet hatten, die junge Herren IV (von Andreas Beller über Jahre hinweg kontinuierilch aufgebaut) mit 20:0 Punkten von der Kreisliga in die Bezirksliga aufstieg und die weibliche A-Jugend sich die Oberfränkische Meisterschaft erspielte, avancierte der BSV zum führenden Volleyballverein Oberfrankens. Beim zweiten Volleyball-Turnier um den „Maisels-Beach-Cup“ auf dem Bayreuther Marktplatz belegte das Duo Andreas Beller und Hartmut Meyer vom Ausrichter BSV den zweiten Platz. In der offiziellen bayerischen Rangliste wurden die beiden als zweitbestes oberfränkisches Team geführt.

1998
1998 war das Jahr der Aufstiege. Alle Damenmannschaften feierten in ihren Liga die Meisterschaften und stiege so in die Regionalliga, Landesliga und Bezirksklasse auf. Bei den Herren wurde die dritte und vierte Mannschaft jeweils erster und stiegen in die Bezirksliga und Bezirksklasse auf.

1999
Gründung der legendären Herren V

2000
nichts bekannt

2001
Trotz divierser Trainingsspiele gegen die Herren V stieg die 1. Damenmannschaft unglücklich aus der Regionalliga ab. Die 1. Herrenmannschaft verstärkt sich durch die aus der 2. Liga heimgekehrten Bellerbrüder und peilt den Aufstieg an. Herren V steigt in die Bezirksklasse auf und löst sich damit auf die Höhepunkt vorerst auf.

2002
Das Meisterjahr der Bayernliga. Sowohl die Damen als auf die Herren werden Meister in der Bayernliga. Während die Damen auf den Aufstieg verzichten, spielen die Herren 2003 zum ersten Mal in der Regionalliga.

2003
Den Abgang von Spielertrainer Peter Wörner kann die Herren I nicht kompensieren und steigt mit nur einem Sieg aus der Regionallliga ab. Bei den Damen I übernimmt Rainer Hübner den Trainerposten von Katrin Frank.

2004
Rainer Hübner wird mit der ersten Damenmannschaft auf Anhieb Vizemeister und steigt über die Relegation in die Regionalliga auf. Die Herren verpassen diesen Relegationsplatz als guter Dritter nur knapp. Die Damen III und die wieder auferstandene Herren V werden beide ungeschlagen Meister und steigen in die Bezirksklasse und Bezirksliga auf. Nebenbei gewann die Herren V den Kreispokal und verpasste schließlich nach einer 1:2-Niederlage gegen die Herren I als Dritter nur Knapp das Nordbayerische Pokalfinale. Die weibliche F-Jugend wird Nordbayerischer Meister. Am Ende der Saison verließen Giovanni Bassi, Oliver Höpp, Andreas Krüger und Markus Koller nach vielen Jahren Bayernliga die erste Mannschaft. Andreas Beller übernimmt den Trainerposten und baut eine neue Herren I auf.

2005